Corrently GrünstromIndex und das EnWG

Seit 2010 verlangt das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) von den Stromanbietern das Angebot eines tageszeitabhängigen oder lastvariablen Tarifs. Damit ein solches Produkt wirtschaftlich ansprechend erstellt werden kann, wird ein Preissignal mit hoher Güte und verlässlicher Schnittstelle benötigt.

Der GrünstromIndex dient als ein Indikator und löst damit die statischen, auf Rundsteuertechnik basierenden Angebote ab, bei denen feste Uhrzeiten zwischen verschiedenen Preisen unterscheiden.

Kostenvorteil

Im Gegensatz zum Einsatz von sogenannter Rundsteuertechnik ist bei der Verwendung des GrünstromIndex keine Schnittstelle zum lokalen Netzbetrieb notwendig. Dies spart nicht nur Aufwände bei der Abstimmung, sondern erlaubt eine einheitliche Produktgestaltung in ganz Deutschland. Dem Stromkunden entstehen keine zusätzlichen Kosten für Hardware, da die notwendigen Daten von vorhandenen Smart Metern abgegriffen werden.

Regionaler Bezug

Der GrünstromIndex basiert auf den lokalen Bedingungen am Lieferort. Dadurch sind die Werte nachvollziehbar durch einen einfach Blick auf die aktuellen Wetterverhältnisse. Abstrakte Werte, wie der Börsenstrompreis, haben auf den GrünstromIndex keine Auswirkungen.