Stromkonto in der Blockchain

Das Werkzeug „Stromkonto“ gibt es heute es Hucke-Pack mit einem ganz normalen Öko-Stromtarif. Der Horror des Kunden ist, am Jahresende eine Nachzahlung auf der Rechnung zu haben. Konventionelle Stromprodukte bieten durch das Verfahren der Abschlagszahlungen und umständlichen Anpassungsprozessen kaum eine Möglichkeit zwischen Ursache (Verbrauch) und Wirkung (Kosten) einen Zusammenhang zu schaffen.

Warum soll der Stromkunde seine Abschläge weiter zahlen, wenn er 2 Monate im Ausland ist? – Und warum soll er nach der Rückkehr nicht einmalig eine höhere Summe zahlen, weil Waschmaschine und Trockner im Dauerlauf arbeiten? – Man kann heute ohne Probleme Waschmaschine und Trockner mit „1 Klick“ bestellen und bezahlen, deren Wirkung (Stromverbrauch) aber nur mit umständlichen Formularen. Zugegeben mit dem Stromkonto sind wir noch etwas von „1 Klick“ entfernt. Eine zeitnahe Begleichung via Kreditkarte ist aber bereits heute umgesetzt.

Die Blockchaintechnologie bringt hier zunächst nur ihren ursprünglichen Einsatz als „Buchungssystem“ zum Vorschein. Der Kunde bekommt nur mit, dass eine neue Schicht zwischen der Dienstleistung „Strombezug“ und der Stromrechnung eingeführt wurde. Flexibilität in der Bilanzierung – nicht im Grid.

Elektrogräte zahlen ihren Strom, lautet ein weiterer Schritt nach dem Stromkonto. Damit ein Akteur des Internet der Dinge überhaupt seine Sekundarkosten tragen kann, bedarf es einer Schnittstelle zum Kunden. Die bisherigen Marktprozesse zur Bilanzierung sind hier ungeeignet. Micro-Transaktionen sind den konventionellen Abrechnungssystemen ein Übel, wie dem Teufel das Weihwasser. Da hilft der Wunsch des Kunden auch nichts – nur eine Technologie, die als Mittler dienen kann. In Smart-Contracts wird gesammelt, transferiert, aggregiert und berechnet, was später als eine Zeile auf der Stromrechnung landet. Die Rechnungsprüfung erfolgt fortlaufend in Echtzeit durch den Kunden.

Grünstrom ist mehr als Ökostrom

Hintergrund zu Corrently Mit der Anbindung des Grünstrom-Index an das Stromkonto ist es gelungen nicht nur in die Vergangenheit zu schauen, sondern den Kunden auch einen Blick in die Zukunft zu ermöglichen. Das Stromkonto liefert in den Corrently-Tarifen eine Echtzeitstand von dem, was in der Blockchain unveränderlich festgehalten wird.

Bereits im Jahre 2017 konnte gezeigt werden, dass diese Echtzeitanzeige den Effekt hat, dass Kunden nicht immer nur versuchen Strom zu sparen, sondern es Zeiten gibt, bei denen sich das Sparen lohnt - es aber auch andere Zeiten gibt, bei denen der Komfort-Verzicht sich nicht rechnet. Wir bezeichnen diese Option innerhalb des Correntl Produt als den Weg zum entschiedenen Sparen. Möglich wird dies allein durch das Stromkonto.

Die erste Version des Stromkonto war noch mit einem Wechsel des Stromanbieters verbunden. Mittlerweile wird das Stromkonto auch ohne Versorgerwechsel angeboten und sollte mit jedem Tarif und Zähler kombinierbar sein.

Tarifrechner für Corrently Stromprodukte