Corrently Autostrom

Flexibilität, die sich lohnt

Autostrom ist also günstiger, weil Netzbetreiber mit dem gesteuerten Ladevorgang ihre Netze entlasten können. Ist viel Grünstrom im Netz und der Bedarf niedrig, geben Netzbetreiber den Ladevorgang für E-Autos frei und speisen Strom in Autobatterien. Ist die Nachfrage nach Strom groß, das Angebot aber relativ klein, weil zum Beispiel die Sonne nicht scheint und Photovoltaikanlagen nicht produzieren, können Netzbetreiber Ladevorgänge bei E-Autos unterbrechen. Dazu muss der Ladeanschluss allerdings vom Netzbetreiber zu steuern sein und einen eigenen Zähler haben. Die Netzentlastung wird mit einem um 30 Prozent niedrigeren Grundpreis und einem gut 20 Prozent niedrigeren Kilowattstundenpreis belohnt. Wird beim Haushaltsstrom zum Beispiel eine Grundgebühr von 11,16 € pro Monat fällig, muss beim Autostrom nur 7,04 € monatlich gezahlt werden. Beim Arbeitspreis, also dem Preis pro Kilowattstunde, sind es anstatt 28,22 Cent beim Hausstrom nur 22,10 Cent pro Kilowattstunde für Autostrom. So kosten 100 gefahrene E-Auto-Kilometer nicht 4,50 € sondern weniger als 3,40 €. Mit einem Benzinfahrzeug würde der Preis für 100 Kilometer übrigens bei über 8,00 € liegen.

Strombedarf für die Ladung Deines Autos. Durchschnittlich braucht ein E-Auto 15 kWh auf 100 Kilometer.